Chronik

Chronik der Justlisten Band: Ein Jugendtraum wurde war.

Vor ziemlich genau 15 Jahren trafen sich Oliver Keller, Heiko Schöne und Carsten Simen erstmals in einem kleinen dunklen Hinterzimmer in Gresgen zur ersten Bandprobe. Mit zwei Gitarren und einem Keyboard spielte man „Stand by me“ und „Crash boom bang“ von Roxette, mit primitivstem Equipment. Alle träumten Sie von Ihrem ersten Auftritt und davon, einmal vor 500 oder mehr Gästen zu spielen. Was alles dazu nötig war, konnten die damals 15 bis 18jährigen Schüler nur erahnen. Eines jedoch war damals schon sicher, ohne Schlagzeug und Bass Gitarre würde es nicht gehen. Oli musste Bass üben und wenig später stieß Carsten Bruder Frank Simen als Schlagzeuger dazu. Diese Stammvier sollte noch viele Jahre vor sich haben.
Im langweiligen Geschichtsunterricht, war man in der Schule nun verzweifelt auf der Suche nach einem Namen. Mit den damals geringen Englischkenntnissen, einigten sich die 4 Jungs auf „Just Listen“. Dies war zugleich der Startschuß für das Projekt „Band“. Die Konstellation schien perfekt. Jeder hatte neben seinem Instrument noch einen weiteren Bereich der Ihm lag. So waren die Aufgaben um die Band schnell verteilt. Oli kümmerte sich ums Management, Carsten um die Werbung und Elektrik, Heiko um die Lieder und Finanzen, Frank um den Aufbau und das Equipment.
Die Renaissance des Deutschen Schlagers durch Dieter Thomas Kuhn und der Neuen Deutschen Welle Mitte der 90iger machten es der Band leicht, schnell ein Repertoire zu finden. Es wurde nur das geprobt, was jeder kannte, ohne große Bemühungen die Akkorde und Harmonien auch tatsächlich richtig zu spielen. Schnell war klar, im Vordergrund steht die Gute Laune und Stimmung an den Auftritten. Nur 3 Monate nach der Gründung spielten die 4 an einer privaten Verkleidungsparty im Gresgener Feuerwehrheim, wo sie zum ersten Mal ca. 30 Gästen einheizten. Nach und nach kamen immer mehr Auftritte an Hochzeiten und zunächst Privatfesten hinzu, bis sie dann im September 95 zum ersten Mal im Ochsen in Tegernau öffentlich Ihr Debüt gaben.
Der Erlös aus den Auftritten floss meist in neues Equipment, sodass nach ca. 4Jahren eine halbwegs ansehnliche gebrauchte Anlage gekauft werden konnte. Spätestens nachdem die Band 1999 mit Tanja Kuhfs ein kleines Stimmwunder fand, war nun auch der musikalische Weg geebnet.
Einen Rückschlag erhielt die Band 2001, als Carsten durch einen Arbeitsunfall mehrere Monate ausfallen musste. Als Ersatz sprang Herbert Gutmann, ein absoluter Ausnahmekeyboarder, ein. Nun war den falschen Harmonien endgültig der Gar ausgemacht. Als Carsten nach einiger Zeit wieder genesen hinzu kam, blieb Herbert noch weitere 6 Jahre in der Band. In diesen 6 Jahren schufen die 6 ein Programm das allen Geschmäcker
gerecht wurde. Als Herbert schließlich 2008 die Band verließ stand das „Projekt“ vor dem Abschluß. Mit Elmar Engesser jedoch, fand man einen Gitarristen, der neuen Wind in die Gruppe brachte und es ging weiter.
Bis heute ist man durch die Mischung aus Frauen und Männerstimme, sowie durch die lange und harmonische Gemeinschaft, eine der sympathischsten und flexibelsten Bands in der Region. Egal ob Galaabend, Betriebsfeier, Fasching oder Wiesentäler „Drecksaufest“ die JLB (Just Listen Band) findet immer den richtigen Ton.
Der Traum von damals wurde war. Die Band ist ein fester Bestandteil vieler Feste im Landkreis und darüber hinaus geworden.